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Nachhaltig und resilient: Massivbaustoffe können Klima

Die Bauinnung Nordschwaben hat am vergangenen Mittwoch im Rahmen einer ganztägigen Diskussions- und Vortragsveranstaltung umfassend über das Innovationspotenzial und die Vorzüge von Massivbaustoffen, vor allem im Bezug auf Recyclingfähigkeit, Nachhaltigkeit und Resilienz, informiert.

Das Massivbausymposium in Nördlingen

Die Veranstaltung wurde vom bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, eröffnet. Der gelernte Elektroniker beziehungsweise Bauzeichner und studierte Architekt bewies in seiner Rede große Branchenkenntnis. Er forderte die schnelle Umsetzung des Gebäudetyps E, um wieder rechtssicher einfach und kostengünstig bauen zu können. Als Investitionsanreiz plädierte er für bessere Abschreibungsbedingungen. In der sich anschließenden Podiumsdiskussion mit dem Bundestagsabgeordneten Christoph Schmid, dem Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Wolfgang Schubert-Raab, und dem örtlichen Obermeister Wolfram Uhl ging es zunächst vor allem um die Frage, ob die Baukonjunktur 2026 Fahrt aufnimmt. Im Anschluss wurde intensiv diskutiert, wie die Weichen politisch gestellt werden müssen, um die hohe Recyclingquote bei Massivbaustoffen auch zukünftig zu erhalten. Was die bayerische Holzbauförderung betrifft, führte Glauber aus, dass die vorgesehenen Fördermittel erschöpft seien und neue Projekte nicht mehr bezuschusst würden.

In den sich anschließenden, spannenden Fachvorträgen vermittelten hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Baupraxis den knapp 100 Teilnehmern, wie Projekte mit Massivbaustoffen nachhaltig, resilient und kostengünstig umgesetzt werden können.

Massivbausymposium Nordschwaben 2026

Foto: Bayerischer Ziegelindustrieverband e.V.